Zootropolis Rezension

Bestien einer Nation…

Unser Urteil

Kein sofortiger Disney-Klassiker, aber ein schnelles und pelziges Kapriolenspiel mit endlosen Gags, einem sprudelnden Fuchs-Häschen-Doppelpack und Shakira als singende Gazelle.

GamesRadar+ Urteil

Kein sofortiger Disney-Klassiker, aber ein schnelles und pelziges Kapriolenspiel mit endlosen Gags, einem sprudelnden Fuchs-Häschen-Doppelpack und Shakira als singende Gazelle.

Disneys edle Tradition des Cartoon-Anthropomorphismus reicht bis zu Oswald dem glücklichen Hasen zurück. Es hat also etwas Beruhigendes, einen weiteren Hasen zu haben – Judy Hopps (Ginnifer Goodwin), eine unerfahrene Polizistin aus dem Hinterland, die danach strebt, sich in einer reinen Säugetiermetropole einen Namen zu machen – im Herzen seiner neuesten animierten Kapriole, auch wenn dies der Fall ist verdanken DreamWorks und Aardman genauso viel wie House of Mouse-Favoriten wie Der König der Löwen und Robin Hood.



Letzteres war übrigens möglicherweise die Inspiration für die männliche Hauptrolle des Films, einen gerissenen Fuchs – von Jason Bateman höhnisch geäußert – der sich widerwillig mit Judy zusammenschließt, um einen Fall zu lösen, in dem es um das mysteriöse Verschwinden von Tieren geht. Die Ergebnisse führen sie überall hin durch eine tadellos umgesetzte alternative Welt, die geschäftige Städte, eisige Tundra und amazonische Regenwaldzonen umfasst, ganz zu schweigen von einer Miniatur-Enklave für Nagetiere, die den Schauplatz für eines der einfallsreichsten Versatzstücke des Films bietet.

Dass dazu eine Verfolgungsjagd in der U-Bahn gehört, die an Speed ​​erinnert, und eine Flucht über eine Seilbrücke im Stil von Indiana Jones, zeugt von dem bewundernswerten Ehrgeiz und der unerbittlichen Dynamik des Films. Es ist tatsächlich so schnelllebig, dass kaum Zeit bleibt, all die visuellen und verbalen Gags zu registrieren, die den Bildschirm spicken: Werbung für „Hoof Locker“ oder „Urban Snoutfitters“ zum Beispiel oder ein Poster für ein Musical namens „Rats“.

Es gibt sogar einen Meta-Gag mit Piraten-DVDs (Wreck-It Rhino, irgendjemand?) – obwohl die Regisseure Byron Howard und Rich Moore vielleicht etwas zu selbstgefällig sind, wenn sie Judys Polizeichef der Büffel haben (Idris Elba, schroff zum Aufwärmen). seine Sprachrollen in „Das Dschungelbuch“ und „Findet Dorie“) nennen einen gewissen gefrorenen Ohrwurm.

Es ist auch fair zu sagen, dass ein karottenförmiges Aufnahmegerät ziemlich zu viel Einfluss auf eine Noir-artige Handlung hat, deren existenzielles Dilemma (können Raubtiere und Beute friedlich koexistieren?) Das gleiche ist, das das erste Madagaskar angetrieben hat. (Es führt auch zu Szenen mit knurrenden, klauenbleichenden Bestien, die für sehr kleine Kinder etwas zu intensiv sein könnten.)

Aber insgesamt ist Zootropolis ein geistreiches, kreatives und unterhaltsames Toben mit buchstäblich endlosem Fortsetzungspotential und der größten Sammlung vierbeiniger Kreaturen diesseits von Noah. (Die Faultiere, die das „Department of Mammal Vehicles“ leiten, sind … ein … Schrei.) In Goodwins Judy hingegen hat es eine Heldin, die so tapfer, einfallsreich und ein Rehköpfchen ist, dass wir ihr sogar verzeihen können, wenn sie Strafzettel austeilt.

Das Urteil 4

4 von 5

Zootropolis

Kein sofortiger Disney-Klassiker, aber ein schnelles und pelziges Kapriolenspiel mit endlosen Gags, einem sprudelnden Fuchs-Häschen-Doppelpack und Shakira als singende Gazelle.

Mehr Info

Kinostart'25. März', '2016'
Direktoren'Byron Howard', 'Rich Moore'
Mit„Ginnifer Goodwin“, „Jason Bateman“, „Idris Elba“, „Jenny Slate“, „J.K. Simmons', 'Bonnie Hunt', 'Octavia Spencer'
Verfügbare PlattformenFilm
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